Rede zur Unterstützung pflegebedürftiger Menschen und ihren Familien vom 29. Januar 2026 – Plenartage NRW

Rede zur Unterstützung pflegebedürftiger Menschen und ihren Familien vom 29. Januar 2026 – Plenartage NRW

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Pflege ist eine der wichtigsten Gerechtigkeitsfragen in Nordrhein-Westfalen. Ende 2023 galten über 1,3 Mio. Menschen in NRW als pflegebedürftig. Das sind 16,4% mehr als noch 2021. Gleichzeitig steht das Pflegesystem vor riesigen Herausforderungen: Fachkräftemangel, unattraktive Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte, zu wenig Auszubildende und Abbrecher:innen, stetig steigende Eigenanteile für die Unterbringung im Pflegeheim und große Belastungen für pflegende Angehörige durch komplizierte Bürokratie und fehlende Möglichkeiten für Vereinbarkeit. Wir haben als SPD deshalb eine Schwerpunktantrag in den Landtag einbracht. Darin schlagen wir z.B. die Einführung von Pflegelotsen vor, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Leistungsberatung und Vermittlung an Einrichtungen unterstützen. Für uns als SPD ist wichtig: Pflege darf nicht arm machen – weder pflegebedürftige Personen noch diejenigen, die ihre Angehörigen pflegen. Alle haben das Recht auf eine gute Versorgung, unabhängig von ihrem Einkommen, privaten Rücklagen oder dem familiären Umfeld. Die Landesregierung muss selbst tätig werden gegen den Wegfall von Fachkräfte und Pflegeplätzen. Sie muss sich um die steigenden Kosten kümmern und selbst mehr Investitionsmittel bereit stellen. Zum Antrag geht’s hier: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-17424.pdf